Mit Druckregeln können Sie den Druckprozess gezielt und flexibel nach Ihren Wünschen steuern.

Die Druckaufträge können durch verschiedene anpassbare Filter (z. B. nach Seiten, Kopien, Größe, Farbe/SW, Name der Queue, Name des Anwenders, Dokumentennamen bzw. Teile davon oder Dokumententypen) analysiert werden. Die dem jeweiligen Filter zugeordnete Aktion kann einen Druckauftrag blockieren, umleiten, etc.

So kann zum Beispiel ein Farbdruck in einen Schwarzweißdruck umgewandelt werden.

Zum einfachen Erstellen und Verwalten der Regeln gibt es einen graphischen Regeleditor im Genius Server.

Welche Funktionen genau möglich sind hängt auch von dem verwendeten jeweiligen Druckertreiber und der Druckersprache (PCL6, PS) ab. Bitte informieren Sie sich vorab.

Anders als bei Verwendung eines Alias, bei dem der Administrator die Verknüpfungen zweier Identitäten festlegt, können bei der Delegationsfunktion die Anwender über das Web-Frontend selbst festlegen, ob andere Anwender ihre Druckaufträge sehen können sollen (Freigabe).

Dabei kann der Anwender die Freigabe gezielt für einzelne Kollegen oder Gruppen festlegen. Auch ein Ablaufdatum kann vergeben werden, an dem die Delegation automatisch beendet werden soll.

Delegationsdruck kann auch durch Anlegen einer speziell benannten Druckerqueue ermöglicht werden. Dabei kann ebenfalls für andere (oder sich selbst) gedruckt werden, ohne eine zusätzliche Software installieren zu müssen.

Wird der Genius PC Client verwendet, so kann auch ein einzelner gezielter Druckauftrag für einzelne Anwender in deren Pull-Printing Queue gedruckt werden.

Es ist möglich, Druckwarteschlangen anzuhalten und wieder zu starten. Fehlerhafte Druckaufträge können erneut gesendet werden. Jobs können in eine andere Warteschlange geschoben werden.

Mit diesem Analysemodul können wichtige Eigenschaften (z. B. Seitenanzahl, Farbe/Schwarzweiß, etc.) ermittelt werden, welche dann sowohl für die Anzeige an den MFPs als auch für Statistiken und Reports genutzt werden.

Sie dienen als Basisinformationen für die BPM oder die Druckregeln und liefern die Grundlage, um Druckaufträge nachträglich am MFP verändern zu können.

 Legen Sie je Druckwarteschlange fest, in welcher Reihenfolge die Aufträge ausgegeben werden sollen. Zur Auswahl stehen folgende Strategien: 

  • Nach umgekehrter Reihenfolge des Eingangs besitzerunabhängig drucken (LIFO)
  • Nach Reihenfolge des Eingangs besitzerunabhängig drucken (FIFO)
  • Priorität nach Besitzer, dann nach umgekehrter Reihenfolge des Eingangs (LIFO)
  • Priorität nach Besitzer, dann nach Reihenfolge des Eingangs (FIFO)

Mit dieser Einstellung können Sie die Ausgabegeschwindigkeit optimieren.

 

Der DPS ist der zentrale skalierbare Dienst zum Verarbeiten und Ausgeben der Druckaufträge.

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