Das Übertragen von Passwörtern (MFP -> Server), PINs usw., wird grundsätzlich auch ohne Zertifikate vom MFP zum Server verschlüsselt werden.

Eine Verschlüsselung von Druckdaten, die vom Anwender-PC zum Server gesendet werden, ist möglich. Als natives und standardisiertes Protokoll zur Transportverschlüsselung kann hier das auch einzige routing-fähige Druckprotokoll IPP via HTTPS betriebssystemübergreifend genutzt werden.

Ist dies nicht bzw. auf einigen Betriebssystemen nicht mehr möglich, kann auf dem Anwender-PC der unter 5.22 beschriebene Genius PC Client genutzt werden.

Die notwendige Zertifikatsinfrastruktur für alle Komponenten muss kundenseitig vorhanden sein.

Daten, die von dem Genius Server verwaltet werden (auch zeitweise), können verschlüsselt werden. Dies gilt für die Module Drucken, BPM (inkl. Scan2), Mail, DMS und Berichtswesen. Für welche Bereiche eine Verschlüsselung gewählt wurde wird ebenfalls in der Web-Oberfläche für Admins angezeigt.

Über entsprechende Kundenzertifikate ist es möglich, die Transportkommunikation vom Genius Server zu den Genius MFP Clients zu verschlüsseln.

Die o. g. Verschlüsselung nach Funktionstypen kann auch ressourcenschonend und gezielt für einzelne besonders zu schützende Anwender oder Gruppen konfiguriert werden.

Hierbei muss zwischen Datentransport (Druck- und Kommunikationsdatenströmen) und der (Zwischen-)Speicherung von Daten getrennt werden.

Die Druckaufträge müssen hierzu i. d. R. das IPP-Protokoll, das via HTTPS verschlüsselt wird, verwenden. Das Protokoll muss von den Endgeräten unterstützt werden.

 

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